An Silvester 2025 war es wieder soweit, eine Truppe aus mutigen DLRG‘lern und Padertauchern machten sich auf, die Strecke der Pader von den Paderwiesen bis auf die Höhe des Lippesees, nahe der Mündung in die Lippe zu bestreiten.
Mit Fackeln und Flossen bewaffnet, stiegen alsbald alle Mitschwimmer in die Fluten.
Das kalte Wasser drang gemächlich durch die Neoprenanzüge ein, doch an den Fackeln konnte man sich gut die Hände erwärmen.
Unterwegs bot die Pader eine lebhafte Unterwasserwelt, beim Schnorcheln offenbarten sich flutende Unterwasserwiesen und es wurden viele große Fische gesichtet. Darunter Bachforellen und Äschen, der Leitfisch der sogenannten Äschenregion eines Fließgewässers, mit äußerst farbenfroher Rückenflosse.








Auf der Wasseroberfläche scheuchten wir unbeabsichtigt eine Schwanenfamilie vor uns her, deren zu liebe wir kurz den Fluss verließen und an weiterer Stelle wieder einstiegen.
Ein weiteres Mal stiegen wir in Schloss Neuhaus aus und überquerten dabei auch eine Straße, kurz machte sich die Überlegung breit, ob wir nicht ein Stück mit dem Bus fahren, doch der hätte uns leider nicht am nächsten Einstieg in die Pader rausgelassen.
Unterwegs hatte die Truppe auch einen alten Fußball aus dem Fluss gefischt, der beim weiterschwimmen eifrig hin und her gespielt wurde. Bei so sommerlichen Aktivitäten wurde das kalte Wasser der Pader fast zur angenehmen Erfrischung.
Stets bemüht die Pader sauber zu halten, wurden neben dem Fußball auch ein alter Schnorchel, sowie Plastikreste geborgen
Trotz den eifrigen Aktivitäten beim Heruntertreiben in der Pader machte sich die Kälte so langsam bemerkbar, beim Ein- und Aussteigen wurden jedoch alle von eifrigen Helfern des DLRG unterstützt.
Auf den letzten Metern konnten es einige kaum erwarten das kalte Wasser zu verlassen, andere ließen sich etwas mehr Zeit und es soll am Ausstieg auch ein riesiger Fisch gesichtet worden sein.
Die einen blau im Gesicht, die anderen noch gut Restwarm, aber alle glücklich stiegen nach und nach alle aus.
Auf dem Rückweg wurde die Truppe mit einigen Snacks und warmen Getränken versorgt, ein wahrer Segen für abgefrorene Hände.
Ein weiterer Segen war die warme Dusche im DLGR Zentrum, die von allen herzlich begrüßt wurde.
Mit allen Wassern gewaschen konnte nun jeder ins neue Jahr starten.
